Hinterradnabe 2

Nun ging es heute Abend mit der Nabe weiter. Sie ist jetzt fertig und wartet auf die Felge zum Einspeichen. Die Lager sind in der Nabe drin geblieben, diese hatte ich vor ein paar Jahren schon mal draußen, geprüft und neu gefettet. Diesmal reicht wie vorne die erneute Prüfung in eingebautem Zustand. Die der Kette abgewandte Seite war doch nicht so schön, sie hat mehr Pickel im Alu. Sieht aber so aus, als wenn das schon so im Neuzustand war. Für wirklich perfekt müsste beim Schleifen maschinell richtig Material abgetragen werden. Mit dem Ergebnis meiner „Lieblingsbeschäftigung“ bin ich dennoch ganz zufrieden. Bei der Felge wird es schwieriger…

Super ist, dass die Außenspeichen Abdrücke im Alukranz hinterlassen haben. Diese Markierungen erleichtern mir die Orientierung beim Einspeichen und hatten schon beim Senken der Löcher der Innenspeichen geholfen.

Hinterradnabe

Die Hinterradnabe und -felge haben nun das dritte und letzte Abbeizen der Klarlackschicht hinter sich. Der Zustand der Aluoberfläche der Nabe ist ganz ok. Der Dauerschmier von der Kette hat gut konserviert. Bei der Felge sieht das anders aus. Da das Hinterrad verstärkte Dickend-Nirosta-Speichen bekommt müssen Nabe und Felge nachgebort werden. Zusätzlich ist die Senkung für die Innenspeichen nachzuarbeiten.

Fotos schönen doch erheblich, nein die Felge ist noch nicht fertig zum Einspeichen.

Dann noch das tolle Schutzblech sowie die Stahlflex Bremsleitungen montiert…

diverses

Heute ging es mit verschiedenen Dingen weiter. Manchmal geht es zwei Schritte vor und einen zurück. Zum Befüllen der Gabel mit Öl musste ich den Lenker wieder lösen. Der war im Weg, was ich nicht bedacht hatte. Mit dem bisherigen Verhalten der Gabel war ich soweit zufrieden. Federung und Dämpfung passten zu meinem Fahrstil und dem alten Eisen. Ein Wunsch nach anderen als den originalen Federn kam bei mir noch nicht auf. Andere sind da wohl anspruchsvoller. Allein das Ansprechverhalten (Losbrechmoment) könnte besser sein, sie war bisher halt etwas „bockig“. Ich bin einem Tipp aus dem XS Forum gefolgt und habe ein MoS2-Additiv beigemischt. Mal sehen, ob die Gabel damit feiner anspricht. In der nächsten Stufe kann ich dann noch auf synthetisches Gabelöl upgraden. Soll auch was bringen…

Dann ist da noch der Problemfall vorderes Schutzblech. Das hat eine Delle, schlechten Chrom und eine sehr rostige Innenseite. Die Delle ist im Bereich der Brücke, die bekommt man da „smart“ nicht wieder raus. Das Schutzbelch bekomme ich mit Hausmitteln nicht wieder hin. Habe die Unterseite nur grob mit der Bürste entrostet und mit schwarzer Rostschutzfarbe gepinselt. Ich werde nach einem besseren Blech Ausschau halten und solange das alte Ding weiterfahren…  Auch habe ich weiter am Thema Hinterrad gearbeitet, das Abbeizen bei Zimmerthemperatur im Haus wurde mir mittlerweile untersagt.

Zum Schluss sollte noch ein kleines Erfolgserlebnis her. Habe die Bremszangen zerlegt und gereinigt. Die Kolben konnte ich drin lassen, ein Blick unter die Manchetten reichte. Alles dann wieder mit etwas Kupferpaste montiert und ab an die Gabel damit. War alles keine große Sache, die Zangen sind vor ein paar Jahren schon mal neu ans Mopped gekommen. Schade, dass es nicht mehr die Festsättel meiner ersten XS sind. Das Fehlen von Federringen und U-Scheiben wird noch korrigiert…

 

Einbau Vorderrad

Ich hab es doch eingebaut, unausgewuchtet. Habe allerdings vorher mit Gewichten Position und Menge bestimmt. So kann ich später noch richtige Auswuchtgewichte anbringen….

Vorderrad 2

Nun ist das Vorderrad (fast) fertig geworden. Muss noch Gewichte zum Auswuchten besorgen. Felgenband, Schlauch und Reifen in Laufrichtung montiert. Der Reifen hat einen gelben Punkt, der die leichteste Stelle markiert; die kommt zum Ventil. Reicht allerdings nicht, müssen noch Gewicht gegenüber angebracht werden. Und noch den Tachoantrieb gereinigt und neu gefettet sowie die Bremsscheiben gereinigt und montiert. Zum Glück habe ich bei der Demontage an´s Markieren rechts/links gedacht. Da die alten Bremsbeläge weiter verwendet werden sollten die Seiten nicht verwechselt werden…

Auch habe ich an der Hinterradfelge und -nabe gearbeitet, ist aber noch nix zum Vorzeigen…

 

Armaturen

Heute waren die Armaturen dran. Der rote Bereich des Drehzahlmessers ist total ausgeblichen und nur noch weiß. Das sollte geändert werden, auch ist das Glas von innen leicht trübe und verschmutzt. Also musste der DZM geöffnet werden. Dazu habe ich ihn aufgesägt und den verpressten Ring in Ruhe gelassen. Die quick and dirty Version der Zifferblattrevision ging mit einem roten Fineliner Stift. Die Ruhe meiner Hand begrenzte die Genauigkeit, doch für kostet nix find ich das Ergebnis ausreichend. Alles Reinigen, Scheibe putzen , Mechanik prüfen und mit transparentem Klebeband wieder verschließen. Der DZM ist nun einen Millimeter kürzer, was aber kein Problem darstellt. Der Tachometer hatte diese Prozedur wegen trockener und ratternder Lagerung des Antriebes bereits hinter sich. Nun kann ich die Armaturen jederzeit wieder ohne Probleme öffnen, falls die Technik streikt oder ich das Zifferblatt doch noch schöner haben möchte…

Einen Gehäusedichtring muss ich erneuern und auch Edelstahlhutmuttern fehlen noch. Deswegen folgt der Anbau später. Vielleicht werde ich die Metallringe noch neu mattschwarz lackieren, mal sehen…

Lenker

Griffe, Schalter, Hebel, Ochsenaugen; alles musste ab damit der Lenker sauber und frisch montiert werden konnte. Warscheinlich sind die Blinker seit 36 Jahren nicht demontiert worden, sie sind eine innige Verbindung mit dem Lenker eingegangen. Die Konusse (oder Konen) ließen sich noch lösen doch ein Blinker war festgefressen. Erst nach einer WD40 Flut von innen durch den Lenker und etwas Wärme zur Prozessbeschleunigung ging es gaaanz langsam mit hin und her und Stück für Stück. Danach alles gereinigt, die Blinker poliert und wieder montiert. Für die Blinkergläser brauche ich noch neue Schrauben, die passende Größe fehlt. Die elektrischen Schalter folgen noch, wenn die Elektrik dran ist.

Dann noch neue Gummis als Kantenschutz in die Löcher des Lampentopfes eingesetzt, die Kabel durchgefriemelt und auch den „Leuchtweiteeinstellbügel“ mit einem neuen Gummi angeschraubt…

Reifen wurden geliefert

Nun, es sind wieder die BT45 von Brückenstein geworden. Mittlerweile gibt es Alternativen für unsere Youngtimer, doch nach Studium von Testberichten und durch Erfahrungsberichte von XS Fahrern habe ich mich entschieden beim bewährten BT45 zu bleiben. Hat bisher immer gut gepasst.

 

 

 

Die Sitzbank ist fertig

Bevor nun der weihnachtliche Familienmarathon in eine weitere Runde geht konnte ich die Sitzbank „finalisieren“. Der neue Halteriemen wurde mit einer Lochzange durchstoßen und mit neuen Edelstahlschrauben befestigt. Die Schnittkanten wurden mit einer Flamme verschweißt, damit sie nicht ausfransen. Scharniere, Verriegelungshaken und Gummis wieder anbringen und auch die Zierleiste mit den originalen Stiften/Klammern wieder befestigt. Die Stifte und Klammern wurden vorher entrostet und mit neuem Rostschutz versehen. Jetzt ist die Sitzbank einbaufertig. Allerdings ist sie so ziemlich das Letzte, was an die XS angebaut werden wird.

 

 

Sitzbank 2

Nun war vor der Bescherung noch etwas Freiraum für die wichtigen Themen. In der Wohnung ging es weiter mit der Sitzbank. Gestern Abend konnte ich den Bezug bereits über der Sitzbank vorspannen. Dabei halfen der Heißluftfön und Wäscheklammern. Ich hatte zwar spezielle Halteklammern besorgt, doch es zeigte sich, dass die guten alten Holzwäscheklammern besser geeignet waren. Heute dann faltenfrei weiter spannen und auch über die „Haifischzähne“ ziehen. Das ist etwas tricky, einen zweiten Versuch hat man nicht. Wichtig war, dass die Zähne vor dem Beschichten wieder in die Ausgangsposition gebracht waren. Das hatte ich vergessen zu erledigen, konnte aber den Beschichter noch früh genug erreichen, er hat das vor dem Beschichten noch erledigen können. Nachdem alles gespannt war mussten noch die Zähne wieder umgebogen werden. Das ging mit Plastikhammer und Rohrzange mit Schutz ganz gut. Schön, dass die Pulverbeschichtung gehalten hat und nichts abgeplatzt ist. Am schwierigsten war zu meiner Überraschung das Verkleben des Bezugrandes. War ein bisschen Schweinerei… Mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden auch wenn Polstern nicht mein Hobby werden wird. Halteriemen, Zierleiste, Gummis und Anbauteile folgen später…